Internationales Symposium Mythen des Blutes“ (1.-3. Dezember 2005)

Blut, Schweiß und Tränen

Mythos Blut:Von Riten, Religion und Aberglaube

Blut schreiben

Der rote Lebenssaft

Blut – ein lebenswichtiges Organ

Kunstforum International, Bd. 170 Mai-Juni 2004, Kunst muss grundsätzlich kommunizieren

Gilbert und George

Film kann man nicht essen

all about Blood : a reflective exhibition on the sybolism of blood

Hermann Nitsch

Jordan Eagles

Kunstforum

Landesmuseum Johanneum

Wikipedia – Blut

Wikipedia – Blut (Lebensmittel)

Micha Brendel

WALTER DE MARIA

Rudolf Steiner – Blut ist ein ganz besonderer Saft

Robert Sherer

Paco Peregrin – The Blood Show :: Fashion Served

Plants Grow “Blood” for Human Health

Bloodpool

März 21, 2009

Bloodpool ist eine Installation als Reaktion auf Johannes Steiningers Blutsee. Statt den ganzen Raum mit Blut zu befüllen wird ein zweiter Boden im Raum eingezogen um Platz für einen 30 cm tiefen und ca. 2 mal 3 Meter großen Pool zu schaffen. Das Blut im Pool wird mit Wasser gemischt und von unten beleuchtet um als atmosphärisches Element wahrgenommen zu werden. Durch die Reduktion auf eine Fläche sollte auch dem Blut etwas die Schärfe genommen werden, es sollte zuerst als reines Material wahrgenommen werden um den, der es als Blut erkennt, umso mehr zu vielfältigen Assoziationen, Geschichten aber auch Ekelgefühlen hinzuführen.bild_6

Ekel und Ästhetik

März 21, 2009

Das Medium spielt beim Empfinden von schockierenden Bildern eine entscheidende Rolle. Während medialisierte Bilder in Nachrichten und Filmen durch ihre gefühlte Entfernung und ihre Masse nicht mehr so stark emotionalisiert sind, verhält es sich bei einer direkten Konfrontation anders. Hier löst die Masse an Material eine direkte Emotion aus. Die Projektion eines Filmstills von Peter Greenaways „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“ auf eine Art Wasserfall aus Wein oder Blut spielt mit der Reibung zwischen Ekel und ästhetischer Appetitlichkeit.

Bloody Coke

März 21, 2009

Ein Softdrink hat ausser dem Zucker keinen Nährwert. So ist auch der Wert der Marke Coca Cola kein realer sondern imaginärer Wert, der durch Imagekampagnen etc. geschaffen wurde. Jeder kennt die Weihnachtsspots der Coca Cola Company oder ihren sexy Bauarbeiter. Hinter diesen Werbemärchen tut sich eine erschütternde Realität auf. Die Marke kauft klammheimlich immer mehr Wasserquellen weltweit. Im aufstrebenden  Wassermarkt wird eine Monopolstellung angestrebt. Doch Wasser sollte Allgemeingut bleiben, seine Vermarktung über multinationale Konzerne kann nur in eine Abhängigkeit von diesen führen. Doch auch sonst ist die Coca Cola Company nicht gerade zimperlich, in Kolumbien sollen sogar Gewerkschafter erschossen worden sein, die Firma verhindert jedwede unabhängige Untersuchung des Vorfalls. Die Idee Coca Cola Flaschen mit Blut und Wasser zu befüllen soll ein Unbehagen über solche Tatsachen ausdrücken.
Bloody ist nicht nur ein Adjektiv sondern auch ein Fluch…

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